Am 27. Mai 2015 hat das Bundeskabinett den Entwurf eines „Gesetzes für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen“ beschlossen und veröffentlicht. Der Gesetzesentwurf sieht eine Anschubfinanzierung zur Unterstützung bei der Einführung einer digitalen Kommunikation vor. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, diese neuen Kommunikationsmöglichkeiten vorzubereiten und umzusetzen.

§ 291f Elektronischer Entlassbrief

(1)  Der Telematikzuschlag nach § 291a Absatz 7a Satz 1 erhöht sich vom 1. Juli 2016 bis zum 30. Juni 2018 um einen Zuschlag von 1 Euro pro voll- und teilstationärem Behandlungsfall, wenn das Krankenhaus seinem Patienten oder mit seiner Einwilligung einem von ihm benannten Vertragsarzt oder einer an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Einrichtung am Tag der Entlassung einen elektronischen Entlassbrief zum Zwecke der Weiterverarbeitung und Nutzung in der Versorgung nach der Krankenhausbehandlung zur Verfügung stellt.

§ 291h Übermittlung elektronischer Briefe in der vertragsärztlichen Versorgung

(1)  Der Zuschlag nach § 291a Absatz 7b Satz 1 erhöht sich in den Jahren 2016 und 2017 um eine Pauschale von 55 Cent pro Übermittlung eines elektronischen Briefs zwischen den an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzten und Einrichtungen, wenn die Übermittlung durch sichere elektronische Verfahren erfolgt und dadurch der Versand durch Post-, Boten- oder Kurierdienste entfällt. Der Wegfall des Versands durch Post-, Boten- oder Kurierdienste ist bei der Anpassung des Behandlungsbedarfes nach § 87a Absatz 4 zu berücksichtigen.